April 2024: der Monat der unruhigen Erde
Der April 2024 zählte 30 Tage und 22 Werktage und lief von einem Montag bis zu einem Dienstag. Es war ausgerechnet ein Monat, in dem auch die Erde selbst Termine machte. Taiwan erlebte am Mittwoch, den 3. April, sein stärkstes Erdbeben seit einem Vierteljahrhundert. New York erschrak am Freitag, den 5. April, über ein seltenes Beben, Dubai am Dienstag, den 16. April, über Rekordregen.
April 2024 auf einen Blick
Der April 2024 zählte 30 Tage, begann an einem Montag und endete an einem Dienstag. Die Montage fielen auf den 1., 8., 15., 22. und 29. April. Die Dienstage fielen auf den 2., 9., 16., 23. und 30. April. Von Montag bis Freitag zählte die Seite 22 Werktage, das Wochenende kam auf acht Tage.
Der Mond stand zweimal im Mittelpunkt. Neumond am Montag, den 8. April, brachte die totale Sonnenfinsternis; Vollmond folgte am Dienstag, den 23. April. Der abnehmende Halbmond lag auf dem Dienstag, den 2. April, der zunehmende auf dem Montag, den 15. April. Zwei Mondtage fielen auf Montage, zwei auf Dienstage; der April mochte die Wiederholung.
Für den Druckbogen gilt: A4 im Hochformat, Wochenbeginn Montag, Wochennummern am Rand. Die fünf Montage am 1., 8., 15., 22. und 29. April geben dem Monat fünf Anker. Die Kalenderwochen 14 bis 18 laufen über die Zeilen.
Ein Montagnachmittag im Schatten
Am Montag, den 8. April, wanderte der Kernschatten des Mondes von Mexiko über fünfzehn US-Bundesstaaten bis Neufundland. Rund 44 Millionen Menschen lebten im Band der Totalität; in vielen Städten wurde der Tag für Minuten zum Abend. Die nächste totale Sonnenfinsternis über den zusammenhängenden Vereinigten Staaten folgt erst in den 2040er-Jahren. Ein Termin mit langer Vorlaufzeit.
Zwei Titel an einem Sonntag
Der Sonntag, den 14. April, trug zwei Titel. Bayer Leverkusen schlug Werder Bremen mit 5:0 und holte nach 120 Jahren die erste deutsche Meisterschaft der Vereinsgeschichte. Stunden zuvor hatte Scottie Scheffler in Augusta sein zweites Masters gewonnen.
Taylor Swift legte am Freitag, den 19. April, ein Überraschungsdoppelalbum nach. Es wurde das erste Album mit 300 Millionen Streams an einem einzigen Tag. Für die Abende sorgten zwei Serien: „Fallout“ startete am Mittwoch, den 10. April, „Baby Reindeer“ einen Tag später. Beide wurden Gesprächsthemen des Frühjahrs.
Die Erde ließ den Monat nicht los. Der Regen in den Emiraten legte Dubais Flughafen still, das Wasser stand auf den Autobahnen. Am Samstag, den 27. April, gingen im Süden Brasiliens die Stürme nieder. Die Flut wurde die schlimmste Klimakatastrophe, die das Land verzeichnet hat.
Und am Montag, den 29. April, brach in Kenia vor Tagesanbruch ein Damm. Die Zahl der Opfer stieg in den Folgewochen.
Einer der Montage lief dunkel, zwei Titel fielen auf einen Sonntag. Der Bogen hat beides sauber getrennt.