August 2026: zehn Wochenendtage und zwei Finsternisse
Der August 2026 begann an einem Samstag und endete an einem Montag. Der Monat war das Wochenend-Maximum des Halbjahres: zehn Wochenendtage, dazu fünf Samstage, fünf Sonntage und fünf Montage. Bei 31 Kalendertagen in den Kalenderwochen 31 bis 36 blieben am Ende nur 21 Werktage übrig. Der Himmel gab zwei Vorstellungen, und zwei Tage nach der zweiten hob ein neues Weltraumteleskop ab.
Zwei Finsternisse und ein Teleskop
Am Mittwoch, den 12. August, zog eine totale Sonnenfinsternis über den Nordatlantik. Die Totalität lief über Grönland, Island und den Norden Spaniens. Zum ersten Mal seit 1999 erreichte sie wieder europäischen Boden.
Weite Teile Europas sahen am späten Nachmittag nur eine partielle Verfinsterung; Island und Nordspanien erlebten die volle Dunkelheit und Besucherandrang. Am Freitag, den 28. August, folgte die zweite Vorstellung. In der Nacht auf Samstag stieg eine tiefe partielle Mondfinsternis auf, sichtbar in Europa, Afrika und Amerika.
Zwei Tage später, am Sonntag, den 30. August, hob die NASA das Roman-Weltraumteleskop ab. Es soll dunkle Energie und ferne Planeten vermessen. Kalender und Kosmos arbeiteten diesen Monat gut zusammen.
Das Raster im August
Fünf Samstage: der 1., 8., 15., 22. und 29. August. Fünf Sonntage: der 2., 9., 16., 23. und 30. August. Fünf Montage: der 3., 10., 17., 24. und 31. August. Alle übrigen Wochentage kamen viermal vor.
Mit 21 Werktagen war der August so arbeitsarm wie der November; ärmer fiel das Halbjahr nicht aus. Zehn Wochenendtage verführen zu Plänen, für die jeder Monat zu kurz ist. Der erste und der letzte Samstag lagen genau vier Wochen auseinander.
Ein Detail für Präzise: Der 31. August war ein Montag und lag bereits in der Kalenderwoche 36. Diese Woche führt der September dann weiter. Drucken Sie den August auf ein Blatt A4 im Hochformat. Monate mit zehn Wochenendtagen verdienen einen eigenen Platz an der Tür, am besten in Augenhöhe.
Was der August sonst brachte
Der August war auch ein Monat schwerer Katastrophen. Ein Erdbeben erschütterte am Montag, den 10. August, den Westen Kolumbiens; mehr als 300 Menschen starben. Am Samstag, den 15. August, folgte ein Seebeben vor der Insel Flores, die Opferzahl stieg später über 100.
Am Mittwoch, den 26. August, verwüstete eine Flutwelle aus Tibet das Trishuli-Becken am Himalaya. Mehr als 900 Menschen starben, Tausende galten als vermisst.
Am Dienstag, den 25. August, starb die Sängerin Dolly Parton mit achtzig Jahren in Nashville. Drei Tage später, am Freitag, den 28. August, starb König Harald V. von Norwegen nach fünfunddreißig Regierungsjahren. Sein Sohn folgte ihm als Haakon VIII.
Der September 2026 begann an einem Dienstag und führte den Herbst gleich mit: Tagundnachtgleiche am Mittwoch, den 23. September.