Januar 2025: 31 Tage, fünf Freitage, Vollmond am Montag
Der Januar 2025 begann an einem Mittwoch und endete an einem Freitag; 31 Tage lagen dazwischen. Wer das Blatt damals aufhing, sah die Besonderheit schnell. Fünf Mittwoche, fünf Donnerstage und fünf Freitage standen gegen vier Sonntage und vier Samstage. Der Vollmond fiel auf Montag, den 13. Januar; der Dreizehnte war damit ein ganz gewöhnlicher Montag. Einen Freitag, den Dreizehnten, gab es 2025 genau einen, erst im Juni.
Das Raster im Überblick
Der erste Januar war ein Mittwoch, der letzte ein Freitag. Die fünf Freitage fielen auf den 3., 10., 17., 24. und 31. Januar. Der Monat begann in Kalenderwoche 1, wie es sich für einen Januar gehört.
Mehr Wochenenden waren darin nicht versteckt. Samstag und Sonntag kamen jeweils nur viermal vor. Zusammen waren es 8 Wochenendtage. Und 23 Werktage trugen alles, was Termine heißt.
Zum Drucken genügte ein Blatt A4 im Hochformat. Die Wochennummern am Rand führen Buch, ohne jeden Kommentar. Fünf Zeilen brauchte das Raster, der Start am Mittwoch bestimmte die Form. Wenn Sie im Rückblick zählen, finden Sie in jeder Spalte ein sauberes Muster.
Der Mond des Januars
Das erste Mondviertel zeigte sich am Montag, den 6. Januar. Der Vollmond stand am Montag, den 13. Januar. Das letzte Viertel folgte am Dienstag, den 21. Januar.
Der Neumond erschien am Mittwoch, den 29. Januar, zwei Tage vor Monatsende. Der Januarvollmond ging als Wolfsmond durch die Almanache. Vom Vollmond bis zum Neumond vergingen 16 Tage. Der Kalender notiert so etwas nicht; er teilt nach Wochentagen ein, und das genügt ihm.
Was durch dieses Raster lief
Der Januar 2025 hatte auch große politische Bühnen. Am Mittwoch, den 1. Januar, fielen die letzten Kontrollen an den Landgrenzen Bulgariens und Rumäniens weg. Am Montag, den 20. Januar, wurde Donald Trump im Innern des Kapitols vereidigt, wegen strenger Kälte draußen. Am Donnerstag, den 16. Januar, erreichte die Trägerrakete New Glenn erstmals eine Umlaufbahn.
Am Sonntag, den 26. Januar, verteidigte Jannik Sinner seinen Titel bei den Australian Open, im Endspiel gegen Alexander Zverev. Am Montag, den 27. Januar, sorgte ein chinesisches KI-Modell namens DeepSeek für den größten Tagesverlust der Börsengeschichte. Nvidia büßte an diesem Tag rund 589 Milliarden Dollar an Wert ein. Es blieb der größte Kursverlust eines einzelnen Konzerns an einem Tag.
Der Januar trug auch schwere Nachrichten. Die Brände um Los Angeles begannen am Dienstag, den 7. Januar.
Sie beschädigten oder zerstörten 16.000 Gebäude; mindestens 30 Menschen starben. Am Mittwoch, den 29. Januar, kollidierte über dem Potomac ein Verkehrsflugzeug mit einem Militärhubschrauber. Alle 67 Menschen an Bord starben.
Fünf Freitage sind ein Angebot, kein Vertrag. Der Februar 2025 antwortete mit vollkommener Gleichmäßigkeit: vier von jedem Wochentag.