Dezember 2027: die Mondleiter und 23 Werktage
Depesche aus dem Dezember 2027, geschrieben am Dienstag, dem 14.: Die Nobelpreise sind verliehen, gestern stand Vollmond, und der Monat hält zwei Höhepunkte bereit: „Avengers: Secret Wars“ startet am Freitag, dem 17., die Wintersonnenwende kommt am Mittwoch, dem 22. Dezember. Dazwischen stapelt der Monat ordentlich: 31 Tage, 23 Werktage als Höchstwert der Jahreshälfte, acht Wochenendtage und die Kalenderwochen 48 bis 52.
Eine Treppe aus Montagen
Der Mond steigt im Dezember 2027 eine Treppe aus Montagen hinauf: Erstes Viertel am Montag, dem 6., Vollmond am Montag, dem 13., letztes Viertel am Montag, dem 20., Neumond am Montag, dem 27. Dezember. Vier Phasen, vier gleiche Wochentage, eine selten so ordentliche Leiter.
Die Treppe beginnt fünf Tage nach dem Monatsanfang und endet vier Tage vor dem Jahresende. Zwischen je zwei Stufen liegen genau sieben Tage; der Dezember läuft im Siebentakt. Wer nachrechnet, findet keine Ausnahme.
Der Monat selbst beginnt an einem Mittwoch und endet an einem Freitag. Mittwoch, Donnerstag und Freitag kommen je fünfmal vor, die anderen Wochentage je viermal. Die Mittwoche fallen auf den 1., 8., 15., 22. und 29. Dezember. Die Donnerstage folgen auf den 2., 9., 16., 23. und 30., die Freitage auf den 3., 10., 17., 24. und 31.
23 Werktage, zwei Freitage mit Puls
Mit 23 Werktagen ist der Dezember 2027 der arbeitsreichste Monat der zweiten Jahreshälfte; nur acht Tage entfallen aufs Wochenende. Das klingt nach Anspannung, ist aber Geometrie: Ein 31-tägiger Monat, der mittwochs beginnt, sammelt seine Werktage dichter. Der November kam auf 22, der Oktober auf 21. Für Fristen im Jahresendspurt bleibt also mehr Papier als gewohnt.
Zwei Freitage tragen den Puls: Die Nobelpreise wurden am Freitag, dem 10. Dezember, in Stockholm und Oslo überreicht. „Avengers: Secret Wars“ startet am Freitag, dem 17. Dezember, in den Kinos, der große Filmtermin des Winters. Und das Jahr endet an einem Freitag, dem 31. Dezember; das nächste Blatt hängt direkt daneben.
Die Wende in der Mitte
Am Mittwoch, dem 22. Dezember, ist Wintersonnenwende: der kürzeste Tag des Jahres auf der Nordhalbkugel, der längste auf der Südhalbkugel. Nördlich des Polarkreises steigt die Sonne an diesem Tag gar nicht mehr auf. Danach wächst das Licht wieder, zuerst unbemerkt, dann sichtbar. Der Himmel liefert die Wende, der Kalender nur das Datum.
Die Kalenderwochen 48 bis 52 füllen das Jahresende; die letzte Woche reicht teilweise in den Januar 2028 hinein, der an einem Samstag beginnt. Wer das Jahr in Blättern führt, druckt jetzt das letzte. Ein letzter Blick auf die Zähler: 31 Tage, acht Wochenendtage, je fünf Mittwoche, Donnerstage und Freitage. Der Stapel wird dünner, die Zufriedenheit größer: Jahresende in Papierform, pünktlich wie bestellt.
Der Dezember 2027 hängt den Mond an Montage und endet an einem Freitag. Wer nachrechnet, behält das ganze Jahr im Blick.